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    Leben außerhalb der Familie

    Wohngruppen

    Leben außerhalb der Familie –
    Wohngruppen

    Kinder und Jugendliche kommen aus verschiedenen Gründen zu uns. Manchmal kann ihnen ihre Familie nicht die Unterstützung geben, die sie brauchen. Oder es ist niemand da, der die Verantwortung übernehmen kann oder will.
    Wenn es daheim nicht mehr weitergeht und es nötig ist Abstand zu schaffen, kann eine Wohngruppe eine sinnvolle Alternative und eine „Heimat auf Zeit“ sein.

    So unterschiedlich wie die Gründe für eine Aufnahme sind, ist auch der Bedarf an Unterstützung. Je nachdem welche Bedeutung für die Entwicklung Schutz und Zuwendung, Beziehung und Partnerschaftlichkeit, Klarheit und Orientierung, gezielte Förderung oder die Begleitung bei der Aufarbeitung belastender Erlebnisse haben, muss auch die Erziehung ausgerichtet sein. Es gilt zu bedenken, ob die Eltern wieder aktiv an der Erziehung mitwirken können und möchten oder ob es wichtig ist, dass der junge Mensch lernt “auf eigenen Füssen zu stehen”.

    In einer Wohngruppe leben sechs junge Menschen zusammen. Sie werden bei Schule und Ausbildung begleitet, sie erhalten Anregungen für die Freizeit, sie lernen eine andere Form von Gemeinschaft kennen. Sie werden von Menschen betreut, die sich um sie kümmern, die ihnen zuhören, die sie fordern, unterstützen und hinterfragen. Und – sie treffen auf Menschen, denen sie wichtig sind.

    Wichtige Fragen zu den Wohngruppen

    Was wollen wir durch die Wohngruppen erreichen?

    Eine Wohngruppe bereitet auf die Selbständigkeit vor. Ziel ist aber, wenn möglich, immer eine Rückführung in die Familie.

    Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit mit den Eltern?

    Gute pädagogische Arbeit kann nur gelingen mit der Herkunftsfamilie. Deshalb ist uns die Zusammenarbeit mit den Eltern so wichtig. Telefonate, Tür-und-Angel-Kontakte und Gespräche haben einen festen Platz im Gruppenalltag.

    Wie und von wem werden die Wohngruppen betreut?

    Für die Teams ist es eine wichtige Aufgabe, den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden und den Jugendlichen dennoch einen sicheren und stabilen Rahmen zu geben. Für die Betreuung und Förderung der Jugendlichen steht jeweils ein 3-köpfiges sozialpädagogisches Team sowie Praktikant:innen zur Verfügung. Die Teams werden durch Fachberatung und Supervision in der Arbeit begleitet.

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